contemplation: aufgewacht – nachgedacht

En Gedi – Qumran

Im Hohenlied heißt es: 

„Mein Geliebter ist mir wie eine Cypertraube in den Weinbergen von En Gedi„

Eine herrliche Oase am Westufer des “Toten Meeres„ mit üppige Vegetation, Wasserquellen und einem 185m hohen Wasserfall am Ende des Weges. Und viele Hohlen in den Felsen der emporragenden Berge. Es ist der Ort an dem sich David versteckte als er vor Saul auf der Flucht war. Während Saul im vorderen Teil der Höhle war – und David im hinteren, hatte David Gelegenheit Saul zu töten, und obwohl seine Freund ihn dazu drängten, entschied sich David dagegen. Er wollte und durfte dem gesalbten des Herrn nichts tun. 

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Heute wächst hier auch der Christusdornbaum, aus dessen Zweige man die Dornenkrone Jesu geflochten hat.

Anschließend konnten wir den Botanischen Garten des Kibuzz “En Gedi„ bewundern. Hier wurden Bäume und Pflanzen aus allen Wüstenregionen der Welt angepflanzt. es war eine Oase fürs Auge und Gemüt.

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ca. 900 Schriftrollen aus Papyrus und Ziegenleder wurden in den Hohlen am “Toten Meer„ gefunden. Die berühmteste Höhle ist die von Qumran. Diese Schriftrollen enthalten die ältesten, erhaltenen Bibelmanuskripte die es gibt. Sie wurden in der Zeit des 1. Jh. v.Chr. bis 1. Jh. n. Chr. verfasst, und enthalten das gesamte alte Testament bis auf das Buch Ester. Unter anderem die berühmte Jesaja-Rolle, die wir schon im Schrein des Buches sehen konnten.

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Gegen 16 Uhr waren wir wieder im Hotel, und konnten uns auf den um 18 Uhr beginnenden Schabatt vorbereiten.

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